Die Verifikation ist der Nachweis der Zuverlässigkeit, Sicherheit, Instandhaltbarkeit und Testbarkeit. Das Ziel der Verifikation ist es, nachzuweisen, dass bei vorgegebenen Eingangsgrößen die gelieferten Ergebnisse jeder Phase in jeder Hinsicht die Anforderungen dieser Phase erfüllen. Das Ziel der Validierung ist nachzuweisen, dass das System bei Betrachtung jeder Entwicklungsstufe und nach der Implementierung in jeder Hinsicht die Anforderungen erfüllt. Es lassen sich prinzipiell 4 Verfahren zur Verifizierung der Zuverlässigkeit unterscheiden: ?Analyse während der Entwicklung, Prüfung im Labor, Erprobungen nach Fertigung und Bewertung des Betriebsverhaltens nach Auslieferung. Zur Verifizierung müssen Kriterien festgelegt werden, wann Ereignisse zu werten sind. Der Nachweis der Instandhaltbarkeit (Verifikation, dass die qualitativen und quantitativen Instandhaltbarkeitsanforderungen an das System von der vorliegenden Konfiguration erfüllt werden) ist, wie auch der Nachweis der Zuverlässigkeit, ein Teil der Systemtests. Der Nachweis wird üblicherweise gegen Ende der Systementwicklung durchgeführt und sollte in einer, der späteren Nutzung vergleichbaren, Umgebung stattfinden. Es werden zum Test der Instandhaltbarkeit (Mct) Fehler im System simuliert ohne das Testpersonal davon in Kenntnis zu setzen. Mit den entsprechenden Instandhaltungsdokumentationen unter Nutzung von Testausrüstungen und Ersatzteilen wird das Testpersonal diese Fehler identifizieren und beheben müssen. Werden diese Tests n-mal wiederholt, kann bei vorgegebener Verteilungsfunktion (z.B. lognormale Verteilung) die Instandhaltbarkeit der Konfiguration nachgewiesen werden. Eine ähnliche Vorgehensweise kann auch zum Nachweis der Mpt angewandt werden.
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